52. Symposium 2016

Einladung und Programm

04. - 06. März 2016 in Bonn

 

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Freitag, 04. März 2016

08:30 Uhr - 13:00 Uhr

Zur virtuellen Mikroskopie

Halbtags-Schnittseminar:

Kutane Lymphome - Basiswissen

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Im Kurs werden die Grundlagen der Differentialdiagnose von Lymphomen anhand der häufigsten lymphatischen Proliferationen der Haut dargestellt. Ziel ist es, anhand von Methoden, die in jedem Institut und jeder Praxis zur Verfügung stehen, die wesentlichen differentialdiagnostischen Entscheidungen vorzunehmen. Morphologie und Immunhistologie sollen deshalb die Grundlage der Diagnostik darstellen, wobei ebenfalls der gezielte Einsatz der Klonalitätsanalyse vermittelt wird. Dabei soll auf die Besonderheiten der Lymphomdiagnostik in der Haut im Vergleich zu systemischen Lymphomen hingewiesen werden. Themen sind unter anderem:
• Wie unterscheide ich eine frühe Mycosis fungoides von einer inflammatorischen Dermatose?
• Welche Diagnostik ist bei einem Pseudolymphom notwendig?
• Wie diagnostiziert man CD30-positive kutane Lymphoproliferationen, wie die Lymphomatoide Papulomatose?
• Wie unterscheide ich primär kutane Lymphome von einer sekundären Hautinfiltration durch ein systemisches Lymphom?


Dr. med. Wolfram Klapper, D- Kiel

Dr. med. Ilske Oschlies, D- Kiel

Zur virtuellen Mikroskopie

Entzündliche, degenerative und neoplastische Gelenkerkrankungen

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Das differentialdiagnostische Spektrum von Gelenkerkrankungen ist vielfältig und beinhaltet neben den primären chronischentzündlichen Gelenkerkrankungen, neoplastische, degenerative,
metabolische, infektiöse und fremdkörperinduzierte Läsionen. Die fremdkörperinduzierten Läsionen umfassen im Wesentlichen das Gebiet der Endoprothesenpathologie. Der endoprothetische
Gelenkersatz ist einem starken Wandel unterworfen und zeichnet sich durch hohe Zuwachsraten aus. In Deutschland werden etwa 400.000 Gelenkendoprothesen im Jahr implantiert, Bqs-online.com (2007), die Komplikationsrate liegt bei etwa 5-10%. Dieses veranschaulicht den Stellenwert derendoprothetisch-histopathologischen Diagnostik. Wesentliche Neuerungen beinhalten die Aufnahme von histopathologischen Kriterien für die klinisch gewichtete, periprothetische Infektionsdiagnostik sowie die histopathologische / immunhistochemische Diagnose der Endoprothesen-assoziierten Arthrofibrose. Durch die Gründung des bundesweiten Endoprothesenregisters (Endoprothesenregister Deutschland, EPRD) ist zu erwarten, dass in Zukunft auch histopathologische Diagnosen für die Qualitätssicherung der Endoprothetik einbezogen werden.


Prof. Dr. med. Veit Krenn, D- Trier

Prof. Dr. med. Irina Berger, D- Kassel

Prof. Dr. med. Jörg Bert Kriegsmann, D- Trier

Toxische Leberparenchymschäden

Im Zentrum dieses Schnittseminars stehen toxische Leberparenchymschädigungen, die im diagnostischen Alltag relevant sind. Eingeschlossen sind Fälle aus dem Formenkreis der Fettlebererkrankung (ASH, NASH) und andere vor allem medikamentös induzierte akute und chronische Schädigungen. Hier gibt es keine pathognomonischen histopathologischen Bilder und die Morphologie variiert. So können u. a. hepatitische, cholangitische und cholestatische Bilder medikamentös-toxisch induziert sein. Die Analyse der Vielfalt der Schädigungsbilder und der daraus resultierenden Dífferenzialdiagnosen ist Thema des Schnittseminars “Toxische Leberparenchymschäden“.


Prof. Dr. med. Hans Peter Dienes, AT- Wien

apl. Prof. Dr. med. Uta Drebber, D- Köln

Dr. med. Katharina Pütz, D- Köln

Zur virtuellen Mikroskopie

Tumor- und tumorähnliche Läsionen des Mediastinums

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Das Halbtagsseminar wird die Histologie, Immunhistologie und punktuell die Molekularpathologie von häufigen und seltenen epithelialen,hämatologischen und mesenchymalen Neoplasien des Thymus und anderer Strukturen des Mediastinums darstellen.
Daneben werden tumorähnliche Läsionen von differentialdiagnostischer Relevanz und typische „Pitfalls“ besonders der stanzbioptischen Diagnostik besprochen werden. Der Kurs wird die neuen diagnostischen Kriterien und Empfehlungen betonen, die in der gerade erschienenen 4. Ausgabe der WHO Klassifikation der Lungen-, Pleura- Thymus und
Herztumoren (Travis et al. IARC Press, Lyon, 2015)
Anwendung finden. Das Seminar richtet sich sowohl an Kollegen in der Weiterbildung zum Pathologen als auch an erfahrene Pathologen mit Interesse an thorakaler und speziell mediastinaler Pathologie.


Prof. Dr. med. Alexander Marx, D- Mannheim

Prof. Dr. med. Philipp Ströbel, D- Göttingen

Prof. Dr. med. Alexandar Tzankov, CH- Basel

08:30 Uhr - 18:30 Uhr

Ganztags-Zytologieseminar:

Spezielle Aspekte der Zervix-Zytologie

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Anwendung der Münchner Nomenklatur III. Positive und zweifelhafte Befunde des Plattenepithels werden ebenso wie glanduläre Läsionen definiert und an zahlreichen Beispielen in Vorträgen und am Mikroskop demonstriert. In diesem Zusammenhang erfolgen auch Erörterungen zum Umgang mit Grenzbefunden unterschiedlicher Dysplasiegrade und von Befunden, die Veränderungen sowohl des Drüsen- als auch des Plattenepithels im selben Abstrichpräparat aufweisen. Additive Verfahren in der Zervix-Zytologie werden
hinsichtlich ihrer Selektion und ihrer Indikation diskutiert. Fragen zur Material-Entnahme, die Kolposkopie und Darstellung der CIN-Therapie sind Themenschwerpunkte klinisch geprägter Betrachtungen im Zusammenhang mit der zytologischen Diagnostik.


Prof. Dr. med. Henrik Griesser, D- Köln

Dr. med. Bernhard Mangold, D- Ludwigsburg

Dr. med. Katrin Marquardt, D- Schwerin

14:00 Uhr - 18:30 Uhr

Zur virtuellen Mikroskopie

Halbtags-Schnittseminar:

Intraepitheliale proliferative Läsionen der Mamma

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Das halbtätige Tutorial beschäftigt sich mit verschiedenen intraepithelialen proliferativen Läsionen / Tumoren der Mamma mit einem besonderen Augenmerk auf die diagnostischen Kriterien, Differentialdiagnosen und klinische Relevanz bzw.Konsequenzen der histopathologischen Befundung. Es werden insgesamt 10 Fälle (duktale und lobuläre Läsionen) ausführlich und interaktiv besprochen.


Prof. Dr. med. Farid Moinfar, AT- Linz

Tumoren der Schilddrüse - Spezielle Aspekte der Dignitätsbeurteilung

- Kernkriterien des papillären Schilddrüsenkarzinoms
- Gefäßeinbruch / Kapseldurchbruch bei follikulären Karzinomen
- Diagnostische Kriterien des gering differenzierten Karzinoms
- Wertigkeit des desmoplastischen Stromas beim medullären Karzinom
- Neoplastische vs. „nicht-MEN2-assoziierte“ C-Zell-Hyperplasie


Prof. Dr. med. Kurt Werner Schmid, D- Essen

Pathologie des oberen Gastrointestinaltraktes

In diesem Seminar werden verschiedene Entzündungen und Neoplasien von Ösophagus, Magen und Duodenum vorgestellt und vor dem Hintergrund ihrer Differenzialdiagnose diskutiert. Schwerpunkte des Seminars sind diagnostische Fallstricke bei häufigen Diagnosen, aber auch die Vorstellung seltener
Krankheitsbilder bzw. Differenzialdiagnosen, welche für die betroffenen PatientInnen hohe Relevanz aufweisen.


Univ.-Doz. Dr. med. Cord Langner, AT- Graz

Prim.Univ.-Prof.. Dr. med. Felix Offner, AT- Feldkirch

Zur virtuellen Mikroskopie

Pathologie des exo- und endokrinen Pankreas

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Das Schnittseminar basiert auf dem 2005 durchgeführten Ganztagstutorial und umfasst neben entzündlichen Veränderungen die wichtigsten Tumoren des Pankreas mit Schwerpunkt im Bereich der exokrinen Tumoren. Die Fallserie wurde ergänzt durch Biopsiefälle. Besonders berücksichtigt werden zystische Tumoren und deren spezielle Problematik in
der Diagnostik und Therapie.


Prof. Dr. med. Jutta Lüttges, D- Hamburg

Samstag, 05. März 2016

08:30 Uhr - 18:30 Uhr

Zur virtuellen Mikroskopie

Ganztags-Schnittseminar

Uropathologie - Neues aus der WHO

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Die Neuauflage des WHO-Bandes zu urogenitalen Tumoren im Frühjahr 2016 bringt eine Vielzahl von Neuerungen, die dem verbesserten Verständnis der Tumorbiologie und der klinischen Implikationen in den verschiedenen Tumorentitäten Rechnung trägt. Ziel dieses Eintagssymposiums ist, hierüber einen Überblick zu vermitteln und einzelne Aspekte auch zu vertiefen. Im Bereich der Prostatadiagnostik werden neben den Grundlagen und typischen, wiederkehrenden diagnostischen Problemen der Fokus auf intraduktalen Läsionen und das neue Gradierungssystem
der WHO/ISUP gelegt. Beim Nierenzellkarzinoms werden die neu in die WHOKlassifikation aufgenommenen histologischen Entitäten besprochen und auf weitere neue histologische Typen eingegangen.
Beim Urothelkarzinom der Harnblase werden wir auf die neuen Kriterien zur histologischen Typisierung und zum Grading von Urothelkarzinomen und den urothelialen flachen Vorläuferläsionen eingehen. Ein wesentlicher Schwerpunkt wird in der Darstellung von histologischen Subtypen des
Urothelkarzinoms liegen. Zusätzlich werden wir neue Erkenntnisse zur molekularen Taxonomie des Urothelkarzinoms vorstellen, die in den nächsten Jahren sicherlich an Bedeutung gewinnen. Außerdem werden neue Entwicklungen in der Urinzytologie (Paris-Klassifikation) vorgestellt.


Prof. Dr. med. Abbas Agaimy, D- Erlangen

Prof. Dr. med. Kerstin Amann, D- Erlangen

Prof. Dr. med. Lukas Bubendorf, CH- Basel

Prof. Dr. med. Arndt Hartmann, D- Erlangen

Prof. Dr. med. Ruth Knüchel-Clarke, D- Aachen

Prof. Dr. med. Glen Kristiansen, D- Bonn

Dr. med. Spasenija Savic Prince, CH- Basel

Prof. Dr. med. Gerhard Seitz, D- Bamberg

12:20 Uhr - 13:00 Uhr

Mitgliederversammlung

14:00 Uhr - 14:45 Uhr

Vladimir Totović-Lecture

A century of thyroid pathology - From Switzerland to Fukushima via Chernobyl

Prof. Sir E. Dillwyn Williams MA, Mb, BChir
Christ’s College
St. Andrew’s Street
Cambridge, CB2 3BU / UNITED KINGDOM


19:30 Uhr - 22:30 Uhr

Kongress Dinner in der Villa Hammerschmidt

Die Villa Hammerschmidt in Bonn ist seit 1950 Amtssitz des Bundespräsidenten. Am Rheinufer und in direkter Nachbarschaft zum Palais Schaumburg, dem Bonner Amtssitz der Bundeskanzlerin, liegt sie im Zentrum der alten Bundeshauptstadt. In ihrer über 40-jährigen Geschichte als erster Amtssitz des Bundespräsidenten wurde die Villa zu einem Symbol für die junge Demokratie in der Bundesrepublik.
Staatsgäste, Politiker, Künstler, Schriftsteller und Vertreter aus allen gesellschaftlichen Bereichen trafen dort zusammen. Seit der Entscheidung von Bundespräsident Richard von Weizsäcker
1994, den Amtssitz des Staatsoberhauptes ins Schloss Bellevue nach Berlin zu verlegen, ist die Villa Hammerschmidt der Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten. Wenn sich der Bundespräsident dort aufhält, wird die Standarte auf dem Dach des Gebäudes gehisst.
Vor dem Kongress Dinner wird eine Führung durch die Räumlichkeiten der Villa angeboten und den Gästen der geschichtliche Hintergrund näher gebracht. Aufgrund der besonderen Sicherheitsbestimmungen für den Zutritt in die Villa Hammerschmidt benötigen wir von Ihnen bei Anmeldung die folgenden Daten: Name, Vorname, Geb.-Datum und Geb.-Ort. Eine Teilnehmerliste wird von uns an das Bundeskriminalamt bis spätestens 3 Wochen vor der
Veranstaltung geschickt. Die Teilnehmerzahl ist auf 120 Personen limitiert. Eine Anmeldung nach dem 12.02.2016 kann daher leider nicht mehr berücksichtigt werden. Bitte führen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass mit sich, den Sie zum Einlass vorzeigen müssen.


Sonntag, 06. März 2016

08:30 Uhr - 13:00 Uhr

Zur virtuellen Mikroskopie

Halbtags-Schnittseminar:

Recent advances in epithelial ovarian neoplasms

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This seminar is focused on the diagnostic approach to epithelial ovarian neoplasms based on actual pathogenetic concepts and the recent WHO classification. The topic will be introduced by
educative lectures and subsequently discussed on cases
presented as slide seminar. A major focus will be on serous and
mucinous neoplasms but also less common tumours will be discussed. Differential diagnosis particularly to metastases will be stressed.
The seminar will be held in english.


Prof. Robert J. Kurman, MD, N. BroaBaltimore, MD 21231 / USA

Prof. Dr. med. Sigurd Lax, AT- Graz

Priv.-Doz. Dr. med. Annette Staebler, D- Tübingen

ao. Univ. Prof. Dr. med. Karl Tamussino, AT- Graz

Zur virtuellen Mikroskopie

Besonderheiten maligner Lymphome

In dem Seminar werden ausgewählte Fälle der LS 241 besprochen.

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Der Kurs wendet sich an Pathologinnen und Pathologen in der fortgeschrittenen Ausbildung sowie hämatopathologisch interessierte Fachärztinnen und Fachärzte. Ziel der Veranstaltung ist es, anhand von Fallbeispielen Möglichkeiten und Grenzen der Lymphomdiagnostik unter modernen, auch funktionellen Gesichtspunkten darzustellen und zu diskutieren.


Prof. Dr. med. M.-L. Hansmann, D- Frankfurt

Priv.-Doz. Dr. med. Sylvia Hartmann, D- Frankfurt

Zur virtuellen Mikroskopie

Orale Pathologie

In dem Seminar werden die Fälle: 1, 3, 5, 6, 8, 9, 12, 13, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 besprochen

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In dieser Lehrserie werden beispielhaft entzündliche,
nichtentzündliche und reaktive Schleimhautveränderungen behandelt, die häufiger oder typischerweise in der Mundhöhle vorkommen, außerdem odontogene und nicht-odontogene
Zysten, odontogene Tumoren sowie kiefertypische intraossäre Läsionen. Die Fälle werden im Kontext klinischer Informationen, diagnostisch relevanter immunhistochemischer und molekularbiologischer Befunde, gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung der Bildgebung, dargestellt und vor dem
Hintergrund differentialdiagnostischer Erwägungen diskutiert.


PD Dr. med. Daniel Baumhoer, CH- Basel

Prof. Dr. med. Gernot Jundt, CH- Basel

Zur virtuellen Mikroskopie

Zytologische, histologische und molekularpathologische Diagnostik von Lungentumoren

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Die Diagnostik von Lungentumoren befindet sich, bedingt durch eine zunehmende Zahl an gerichteten Therapien, welche den Weg in die Klinik finden, im Wandel. Ziel dieses Tutorials ist es, den Stellenwert
der zytologischen, histologischen und molekularpathologischen Diagnostik für die praktische Diagnostik von Lungenkarzinomen zu vermitteln. Neben der neuen WHO-Klassifikation der Lungenkarzinome werden Korrelationen zu einer molekularen Klassifikation vorgestellt.
Typische zytologische Befunde bei Lungenkarzinomen und die wichtigsten Differentialdiagnosen zwischen Lungenkarzinomen, anderen Malignomen und reaktiven Veränderungen werden besprochen und an einer virtuellen Lehrserie demonstriert. Ein weiteres Thema werden die Möglichkeiten und die technischen
Besonderheiten der molekularpathologischen Diagnostik an zytologischen Proben sein.
Ein besonderer Schwerpunkt des Tutorials liegt bei der Darstellung von Indikationen zur molekularpathologischen Analytik im Kontext
der Therapieentscheidung (prädiktive Diagnostik) sowie auf dem zunehmend wichtigen Themenkomplex der Diagnostik bei Resistenzentwicklung unter molekular gerichteter Therapie. Einzelne Methoden einschließlich der Aspekte der Sensitivität und Spezifität
werden dargestellt werden. Schließlich sind Erfahrungen zur Methodik und Validierung von Parallelsequenzierung sowie Praxistauglichkeit
und die damit verbundenen Kosten wichtige Themen.


Prof. Dr. med. Reinhard Büttner, D- Köln

Dr. med. Marianne Engels, FIAC, D- Köln

Zur virtuellen Mikroskopie

Karzinomsubtypen des Dickdarms einschließlich Appendix und ihre Vorstufen

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In den letzten Jahren wurden eine Reihe morphologischer und molekularer Karzinomsubtypen des Dickdarms und der Appendix definiert. Sie unterscheiden sich vom üblichen Dickdarmkarzinom
(Adenokarzinom NOS) durch das Metastasierungsverhalten, die besonderen Prognosen und das unterschiedliche Ansprechen auf Therapien. Für die Subtypen sind neue molekulare
Karzinogenesewege sowie Besonderheiten der erblichen Krebsbelastung beschrieben. Viele der Karzinomsubtypen sind bereits in die aktuelle WHO-Klassifikation integriert und werden
auch in den Vorgaben der aktuell gültigen S3-Leitlinie für das Dickdarmkarzinom und seiner Vorstufen berücksichtigt. Das Seminar zeigt an Fallbeispielen die Morphologie, Immunhistochemie und Molekularpathologie der Subtypen sowie der zugehörigen Vorläuferläsionen. Ausführlich werden die
Probleme der Differentialdiagnose erörtert. Zudem werden Diagnosealgorithmen präsentiert und ein effizienter Einsatz von Immunhistochemie und Molekularpathologie zur sicheren Klassifikation der Subtypen aufgezeigt. Die Bedeutung der Subtypen für die molekulare Präzisionsmedizin und die
personalisierte Tumortherapie wird dargestellt und diskutiert.


Prof. Dr. med. Thomas Kirchner, D- München

Prof. Dr. med. David Horst, D- München

Priv.-Doz. Dr. med. Jens Neumann, D- München

Grußwort

Sehr geehrte IAP-Mitglieder,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist mir eine besondere Freude und Auszeichnung, Sie im Namen des Vorstandes der Deutschen Abteilung der Internationalen Akademie für Pathologie e.V. zum 52. Symposion nach Bonn einzuladen. Das Symposion stellt
zweifelsohne den jährlichen Höhepunkt in unserem reich bestückten Veranstaltungskalender dar. Die diagnostische
Pathologie unterliegt einem stetigen Wandel, der es erfordert, unser Wissen laufend zu aktualisieren und neue´Erkenntnisse aus der Molekularpathologie zu erwerben. Wesentliche Erkenntnisse der molekularen Forschung haben Eingang in die prädiktive Pathologie gefunden, die einen integralen und unverzichtbaren Bestandteil der personalisierten Medizin darstellt. Herzstück unserer Fortbildungen in der Deutschen IAP Division sind nach wie vor die fallbasierten Schnittseminare, in die moderne immunhistochemische und molekulare Diagnostik sowie neue therapeutische Erkenntnisse eingebettet werden.
Das Ganztagsseminar am Samstag ist der Uropathologie gewidmet. Unter der Federführung von Prof. Arndt Hartmann und Prof. Glen Kristiansen wurde ein modernes und ansprechendes Programm erstellt, das die wesentlichen Aspekte dieses Spezialbereiches abdeckt. Am Freitag und am Sonntagvormittag steht Ihnen jeweils ein breites Spektrum an Seminaren aus verschiedenen Gebieten der Pathologie zur Verfügung, aus denen Sie wählen können. Als einen weiteren Höhepunkt möchte ich Ihnen die Vladimir Totović-Lecture ans Herz legen, die dieses Mal am Samstag in das Programm integriert ist und bei der ich eine rege Teilnahme erwarte. Der diesjährige Redner ist Prof. Sir E. Dillwyn Williams aus Cambridge, ein international renommierter endokriner Pathologe mit Schwerpunkt Schilddrüse, der unter anderem an der Erstellung mehrerer WHO-Klassifikationen der endokrinen
Tumoren federführend beteiligt war.

Die vor einigen Jahren begonnene internationale Ausrichtung unserer deutschen Abteilung der IAP wurde heuer fortgesetzt, in dem mit Prof. Robert J. Kurman aus Baltimore / USA ein international renommierter Vortragender für ein Seminar gewonnen werden konnte.

Mein besonderer Dank gilt den zahlreichen Referentinnen und Referenten, ohne deren Einsatz ein derartiges wissenschaft-liches Programm und somit unser Symposium nicht möglich wären. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass gemäß der Tradition der IAP alle Referenten ehrenamtlich tätig sind. Besonders möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle unter Leitung von Frau Martina Schmidt bedanken, ohne deren Einsatz das Symposion nicht möglich wäre.

Zu guter Letzt möchte ich auch auf den ersten gemeinsamen Kongress der IAP und der European Society of Pathology hinweisen, den wir als Gastgeber vom 25.–29. September 2016 in Köln beherbergen werden und für den ich mir eine besonders zahlreiche Teilnahme aus unseren Reihen erwarte.

Ich wünsche uns allen angenehme und informative Tage in Bonn.

Ihr
Prof. Dr. med. Sigurd Lax

Tagungsort:

Hörsäle der Rheinischen Friedrich-Wilhelms- Universität
Regina-Pacis-Weg 3
D-53113 Bonn
Anmeldeschluss für alle Seminare ist der 15. Januar 2016.

Regularien

Die Anmeldungen werden nach dem Eingangsdatum berücksichtigt. Die Teilnehmerzahl an den Zytologischen
Seminaren ist begrenzt. Die Anmeldungen nehmen Sie bitte für jeden Teilnehmer einzeln mit dem beiliegenden Vordruck vor. Schriftliche Anmeldebestätigungen erfolgen ausschließlich per E-Mail. Mit der Anmeldung zu den Kursen ist die Teilnahme verbindlich. Die Rechnung zu den Seminaren geht Ihnen gesondert per E-Mail zu. Bitte überweisen Sie den Betrag erst nach Erhalt der Rechnung unter Angabe der Rechnungsnummer auf das angegebene Konto. Bei Stornierung bis zu 4 Wochen vor dem gebuchten Termin erfolgt die Rückerstattung der Teilnahmegebühr abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von je € 40,- je Seminar. Nach diesem Datum erfolgt keine Gebührenrückerstattung mehr. Die Benennung von Ersatzteilnehmern (IAP-Mitglieder!) ist möglich. In diesem Fall können die Teilnahmegebühren abzüglich der Bearbeitungsgebühr von € 40,- erstattet werden.Bei Umbuchung eines Seminars wird eine Bearbeitungsgebühr von € 40,- erhoben. Stornierungen, Benennung von Ersatzteilnehmern und Umbuchungen müssen schriftlich erfolgen. Bei notwendiger Absage des Kurses werden die Teilnahmegebühren zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. In der Teilnahmegebühr sind enthalten: Tagungsunterlagen, Fortbildungszertifikat, Kaffeepausen und Mittagessen. An allen Veranstaltungen können nur Mitglieder der IAP teilnehmen! Der Zutritt zu den Veranstaltungen ist nur mit Mitgliedsausweis möglich! Ersatzausweise müssen berechnet werden! Für die Schnittseminare werden Schnittserien wie bisher gegen eine Kaution von € 320,- und eine Leihgebühr von € 25,- ausgeliehen. Nach Rücksendung der Schnittserie wird die Kaution zurückerstattet. Die Leihfrist beträgt 14 Tage.
Einige Schnittserien sind nur als Digitale Schnittserie auf unserer Homepage vorhanden. Bitte beachten Sie, dass die
Abgabe des Diagnosebogens, die zur Erreichung der
4 Zusatzpunkte bei der Ärztekammer notwendig ist, nur
gegen eine Gebühr von € 25,- möglich ist! Für die Zytologischen Seminare können keine Schnittserien
ausgegeben werden! Die Schnittserien, wie auch die schriftlichen Unterlagen zu den jeweiligen Veranstaltungen, sind Eigentum der IAP und dürfen nicht ohne deren Zustimmung benutzt oder vervielfältigt werden.
Die Schnittserien können nach dem Symposion im
Rahmen des Selbsttrainingsprogrammes von allen
Mitgliedern ausgeliehen werden. Die Leihgebühr beträgt
€ 25,- je angefangene 4 Wochen. Die Höhe der Kaution
beträgt € 320,-.

Zertifizierung

Die Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung, Ärztekammer Nordrhein, Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, hat unsere Tutorials und Seminare im Rahmen des Modellprojektes „Zertifizierung der freiwilligen ärztlichen Fortbildung“ zur zertifizierten Fortbildung anerkannt. Pro Kongresstag werden in der Regel 8 Punkte vergeben.
Für das Durcharbeiten der Schnittserie werden weitere
4 Punkte vergeben. Dafür ist jedoch die Rücksendung der
Diagnoseliste an das Tagungssekretariat, das diese anonym
an die Tutoren weiterleitet, zu dem angegebenen Termin
zwingend erforderlich. Für die Anerkennung müssen unbedingt folgende Regularien beachtet werden: Zur automatischen Erfassung und Weiterleitung der erworbenen Weiterbildungspunkte ist es erforderlich, dass uns Ihre EFN vorliegt. Die Bescheinigung über ihre Teilnahme erhalten Sie nach der Veranstaltung im Tagungsbüro.

Hotelreservierung

Tourismus & Congress GmbH
Region Bonn / Rhein-Sieg / Ahrweiler
im WorldCCBonn
Platz der Vereinten Nationen 2
D-53113 Bonn
Telefon: 02 28 / 9 10 41 -33 / -78
Telefax: 02 28 / 9 10 41 -77
e-mail:

Die Anmeldung ist verbindlich. Bestellte und nicht in Anspruch genommene Zimmer müssen bezahlt werden, wenn eine Abbestellung nicht 48 Stunden vor dem genannten Anmeldetermin erfolgt. Die Bestätigung der Reservierung wird von der Tourismus & Congress GmbH übersandt.

Erreichbarkeit

Während der Tagung sind wir unter der Rufnummer 02 28 / 73 94 86 erreichbar.

Informationen zur Anreise

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie innerhalb Deutschlands mit dem Kooperationsangebot des Cologne Convention Bureau und der Deutschen Bahn für € 99,- (2. Klasse) sowie € 159,- (1. Klasse) nicht nur zu Kongressen nach Köln, sondern auch nach Bonn fahren können. Der Preis gilt für die Hin- und Rückfahrt.

Anschriften der Referenten

Prof. Dr. med. Abbas Agaimy

Pathologisches Institut der Universität

Krankenhausstr. 8-10

D-91054 Erlangen

Prof. Dr. med. Kerstin Amann

Abteilung für Nephropathologie, Universitätsklinikum Erlangen

Krankenhausstr. 8 - 10

D-91054 Erlangen

PD Dr. med. Daniel Baumhoer

Knochentumor-Referenzzentrum und DOESAK-Zentralregister - Institut für Pathologie

Schönbeinstr. 40

CH-4031 Basel

Prof. Dr. med. Irina Berger

Gesundheit Nordhessen Klinikum Kassel

Institut für Pathologie der Städtischen Kliniken

Mönchebergstr. 41-43

D-34125 Kassel

Prof. Dr. med. Lukas Bubendorf

Institut für Pathologie, Universitätsspital Basel

Schönbeinstr. 40

CH-4031 Basel

Prof. Dr. med. Reinhard Büttner

Institut für Pathologie der Universität

Joseph-Stelzmann-Str. 9

D-50924 Köln

Prof. Dr. med. Hans Peter Dienes

Institut für Klinische Pathologie der Universität

Währinger Gürtel 18-20

AT-1090 Wien

apl. Prof. Dr. med. Uta Drebber

Institut für Pathologie der Universität

Joseph-Stelzmann-Str. 9

D-50924 Köln

Dr. med. Marianne Engels, FIAC

Institut für Pathologie der Universität

Joseph-Stelzmann-Str. 9

D-50924 Köln

Prof. Dr. med. Henrik Griesser

Laboratoriumsmedizin Köln,Dres. med. Wisplinghoff und Kollegen, Fachbereich Pathologie und Zytodiagnostik

Classen-Kappelmann-Str. 24

D-50931 Köln

Prof. Dr. med. M.-L. Hansmann

Senckenbergisches Zentrum der Pathologie

Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität

Theodor-Stern-Kai 7

D-60590 Frankfurt

Priv.-Doz. Dr. med. Sylvia Hartmann

Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität

Theodor-Stern-Kai 7

D-60590 Frankfurt

Prof. Dr. med. Arndt Hartmann

Pathologisches Institut der Universität

Krankenhausstr. 8-10

D-91054 Erlangen

Prof. Dr. med. David Horst

Pathologisches Institut der LMU München

Thalkirchnerstr. 36

D-80337 München

Prof. Dr. med. Gernot Jundt

Knochentumor-Referenzzentrum und DOESAK-Zentralregister - Institut für Pathologie

Schönbeinstr. 40

CH-4031 Basel

Prof. Dr. med. Thomas Kirchner

Pathologisches Institut der LMU München

Thalkirchnerstr. 36

D-80337 München

Dr. med. Wolfram Klapper

Institut für Pathologie - UKSH, Campus Kiel

Arnold-Heller-Str. 3, Haus 14

D-24105 Kiel

Prof. Dr. med. Ruth Knüchel-Clarke

Institut für Pathologie der RWTH

Pauwelsstr. 30

D-52074 Aachen

Prof. Dr. med. Veit Krenn

Zentrum für Histologie, Zytologie und Molekulare Diagnostik

Max-Planck-Str. 18 + 20

D-54296 Trier

Prof. Dr. med. Jörg Bert Kriegsmann

Zentrum für Histologie, Zytologie und Molekulare Diagnostik

Max-Planck-Str. 18 + 20

D-54296 Trier

Prof. Dr. med. Glen Kristiansen

Institut für Pathologie der Universität

Sigmund-Freud-Str. 25

D-53127 Bonn

Prof. Robert J. Kurman, MD

The Johns Hopkins School of Medicine - Department of Pathology, Gynecology / Obstretics and Oncology

The Weinberg Building, Room 2242

401 N. Broa Baltimore, MD 21231 / USA

Univ.-Doz. Dr. med. Cord Langner

Institut für Pathologie, Medizinische Universität Graz

Auenbruggerplatz 25

AT-8036 Graz

Prof. Dr. med. Sigurd Lax

Institut für Pathologie, Landeskrankenhaus Graz West

Göstingerstr. 22

AT-8020 Graz

Prof. Dr. med. Jutta Lüttges

Institut für Pathologie Katholisches Marienkrankenhaus GmbH

Alfredstr. 9

D-22087 Hamburg

Dr. med. Bernhard Mangold

ZytoLabor Ludwigsburg

Hoferstr. 9A

D-71636 Ludwigsburg

Dr. med. Katrin Marquardt

Praxis für Zytodiagnostik

Güstrower Str. 34

D-19055 Schwerin

Prof. Dr. med. Alexander Marx

Institut für Pathologie des Universitätsklinikums

Theodor-Kutzer-Ufer 1-3

D-68167 Mannheim

Prof. Dr. med. Farid Moinfar

Institut für klinische Pathologie KH Barmherzige Schwestern

Seilerstätte 4

AT-4010 Linz

Priv.-Doz. Dr. med. Jens Neumann

Pathologisches Institut der LMU München

Thalkirchnerstr. 36

D-80337 München

Prim.Univ.-Prof.. Dr. med. Felix Offner

Institut für Pathologie, Landeskrankenhaus

Carinagasse 47

AT-6800 Feldkirch

Dr. med. Ilske Oschlies

Institut für Pathologie - UKSH, Campus Kiel

Arnold-Heller-Str. 3, Haus 14

D-24105 Kiel

Dr. med. Katharina Pütz

Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Köln

Kerpener Str. 62

D-50937 Köln

Dr. med. Spasenija Savic Prince

Institut für Pathologie, Universitätsspital Basel

Schönbeinstr. 40

CH-4031 Basel

Prof. Dr. med. Kurt Werner Schmid

Institut für Pathologie und Neuropathologie der Universität

Hufelandstraße 55

D-45122 Essen

Prof. Dr. med. Gerhard Seitz

Institut für Pathologie

Klinikum Bamberg

Buger Str. 80

D-96049 Bamberg

Priv.-Doz. Dr. med. Annette Staebler

Institut für Pathologie und Neuropathologie, Universitätsklinikum Tübingen

Liebermeisterstr. 8

D-72076 Tübingen

Prof. Dr. med. Philipp Ströbel

Institut für Pathologie, Georg-August-Universität

Robert-Koch-Str. 40

D-37075 Göttingen

ao. Univ. Prof. Dr. med. Karl Tamussino

Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Auenbruggerplatz 14 A

AT-8036 Graz

Prof. Dr. med. Alexandar Tzankov

Institut für Pathologie, Universitätsspital Basel

Schönbeinstr. 40

CH-4031 Basel

 

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