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Internationale Akademie für Pathologie
Deutsche Abteilung e.V.
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182 - Neue Entitäten und Konzepte mesenchymaler Tumoren der Haut und des Weichgewebes

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Autor

C. Kuhnen, Münster, I. Leuschner †, Kiel, T. Menzel, Friedrichshafen, 2009

Anamnese-/Diagnoseliste

Anamnesen_LS182.pdf pdf-Datei, 17,01 KB
Diagnosen_LS182.pdf pdf-Datei, 2,93 KB

Fall 01
Klinik/Anamnese:
Ein 41-jähriger Patient entwickelte im Weichgewebe des rechten Oberschenkels eine gut gegenüber der Umgebung abgrenzbare, 8 x 6 x 2 cm messende Neoplasie.

Fall 02
Klinik/Anamnese
Eine 45-jährige Patientin klagte über eine, innerhalb von 3 Monaten an Größe zunehmende Schwellung in oberen, vorderen Anteilen des rechten Oberschenkels. Ultraschalluntersuchungen zeigten einen lobulären, intramuskulären Tumor, und es wurde der Verdacht auf ein Lipom geäußert. Intraoperativ stellte sich eine etwa 8 cm in der größten Ausdehnung messende Neoplasie dar.
Nach der Diagnosestellung erfolgte eine Nachexzision mit tumorfreien Resektionsrändern.

Fall 03
Klinik/Anamnese:
52-jähriger Patient
Tumor an der linken Schulter kranial, anamnestisch bekannt über ca. 10 Jahre mit zuletzt auffallender Größenzunahme. Tumormaße nach Resektion: 6,5 x 4 x 1,5 cm.

Fall 04
Klinik/Anamnese
Ein 6 Jahre altes Kind entwickelte eine Schwellung im Bereich der rechten Hohlhand. Die genaue Entstehungsdauer konnte klinischerseits nicht angegeben werden. Die Schwellung war schmerzlos und unscharf begrenzt. Nach einer Probeexzision wurde eine komplette Entfernung durchgeführt.

Fall 05
Klinik/Anamnese:
Bei einem 13 Jahre alten Junge fanden die Eltern am Rücken eine bis 6,5 x 4 x 3 cm große subkutane Läsion, die über Wochen nicht größenprogredient war. Die Läsion war verschieblich und relativ unscharf begrenzt. Eine Probeexzision wurde entnommen.

Fall 06
Klinik/Anamnese:
32-jährige Patientin. 4,5 x 3,3 x 2,1 cm messender, mit einer Pseudokapsel begrenzter Tumor mit bräunlicher Schnittfläche, lokalisiert im tiefen Weichgewebe am linken proximalen ventralen Oberschenkel in Nähe des Musculus iliopsoas.

Fall 07
Klinik/Anamnese:
69-jähriger Patient
Tumor bis 10 cm Größe im oberflächlichen und tiefen Weichgewebe des linken dorsalen Oberschenkels, relativ feste und homogen weiße Tumorschnittfläche.

Fall 08
Klinik/Anamnese:
Im Daumenbereich einer 45-jährigen Patientin entstand die vorliegende, klinisch indurierte Neoplasie.

Fall 09
Klinik/Anamnese
Im Endglied des dritten Zehes des linken Fußes entwickelte sich innerhalb eines Jahres ein nicht heilendes Ulkus. Bei der Untersuchung fand sich ein indurierter, unscharf gegenüber der Umgebung abgegrenzter Tumor mit Infiltration knöcherner Strukturen und es wurde eine Amputation des Endgliedes vorgenommen.

Fall 10
Klinik/Anamnese:
Bei einer 19 jährigen Patientin traten rezidiviert Harnblasenentzündungen auf. Im Rahmen einer Zystoskopie wurde eine Tumorläsion gesehen, die sich in der MRT-Untersuchung als ein bis 4 cm großer wandüberschreitender Tumor darstellte, der sich in das Harnblasenlumen vorwölbte. Eine transurethrale Resektion (TUR) der oberflächlichen Tumoranteile wurde durchgeführt und zur histopathologischen Untersuchung eingeschickt.

Fall 11
Klinik/Anamnese:
Im Bereich der Mandibula einer 46-jährigen Patientin entwickelte sich eine rezidivierende und schließlich mit einer pathologischen Fraktur einhergehende Neoplasie, die ursprünglich als ein ossifizierendes Fibrom eingeordnet wurde.

Fall 12
Klinik/Anamnese:
Innerhalb von vier Monaten entstand im tiefen Weichgewebe des linken Oberschenkels einer 32-jährigen Patientin eine 4.5 x 3.0 x 2.5 cm messende, unscharf gegenüber der Umgebung abgrenzbare Neoplasie, die knapp im Gesunden exzidiert wurde.

Fall 13a
Klinik/Anamnese:
15-jähriger männlicher Patient mit einer 7 cm messenden zystischen Läsion im oberen linken Abdomen. Dieser Befund war zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung nach einem Trauma im Sportunterricht nachgewiesen worden. Es erfolgte eine Tumorresektion mit Entfernung einer zystischen Struktur bis 7 x 5 x 4 cm, die im Ligamentum gastrocolicum lokalisiert war, angrenzend fanden sich 2 zusätzliche solide Tumorknoten bis 3,5 cm, weitere kleinere Knötchen bis 1,5 cm wurden aus dem großen Netz entfernt.

Fall 13b
Klinik/Anamnese:
15-jähriger männlicher Patient mit einer 7 cm messenden zystischen Läsion im oberen linken Abdomen. Dieser Befund war zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung nach einem Trauma im Sportunterricht nachgewiesen worden. Es erfolgte eine Tumorresektion mit Entfernung einer zystischen Struktur bis 7 x 5 x 4 cm, die im Ligamentum gastrocolicum lokalisiert war, angrenzend fanden sich 2 zusätzliche solide Tumorknoten bis 3,5 cm, weitere kleinere Knötchen bis 1,5 cm wurden aus dem großen Netz entfernt.
Die zystische Struktur war mit partiell hämorrhagischer Flüssigkeit gefüllt, die soliden Knoten zeigten eine weiße, feste Schnittfläche.

Fall 14
Klinik/Anamnese14:
73-jähriger Patient
Großer, nahezu kugeliger Tumor bis max. 13 cm Durchmesser der Oberschenkel-/Gesäßregion.

Fall 15
Klinik/Anamnese:
Im Bereich der oberen Extremität einer 65-jährigen Patientin entwickelte sich ein pilzförmiger, 1.5 x 1.3 x 0.6 cm messender Hauttumor, der komplett exzidiert wurde.

Fall 16
Klinik/Anamnese:
Bei einem 7 Jahre alten Mädchen trat eine Hautvorwölbung (ohne genauere Lokalsationsangabe ) auf, die sich langsam über Monate entwickelt hatte. Bei der klinischen Untersuchung fand sich ein kleiner subkutaner Knoten, der gut abgegrenzt war. Der Knoten wurde einschließlich der bedeckenden Haut entfernt.

Fall 17
Klinik/Anamnese:
Bei einem 9 Monate alten Jungen trat eine große Raumforderung im Bereich des Thorax und des Abdomens auf, die die Leber verdrängte. Ein infiltrierendes Wachstum konnte klinischerseits nicht sicher ausgeschlossen werden. Ein Probeexzisat wurde entnommen.

Fall 18
Klinik/Anamnese:
In der Achillessehnenregion eines 50jährigen Patienten entstand ein knotiger und gut umschriebener Tumor.

Fall 19
Klinik/Anamnese:
Aus dem Retroperitoneum eines 76-jährigen Patienten wurde ein 18 x 13 x 3 cm messender, von einer zarten Kapsel umgebener, knotig konfigurierter Tumor komplett exzidiert.
Makroskopisch
waren keine Nekroseareale nachweisbar.

Fall 20
Klinik/Anamnese:
Bei einem 20 Jahre alten Patienten wurde perianal ein ca. 8 cm im Durchmesser großer Tumor diagnostiziert.
Klinischerseits ließ sich eine Beziehung zum Beckenknochen nicht sicher ausschließen. Der Tumor k onnte komplett unter Mitnahme eines Teils des Beckenknochens entfernt werden.

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